Montag, 7. Juli 2008

The Big Easy

Nachdem wir Donnerstag abend in Richtung Big Easy aufgebrochen sind, sind wir dort etwa um 7 Uhr morgends mehr oder weniger übermüdet angekommen. Auf der Suche nach dem nächsten Starbucks haben wir erst mal ne kleine Stadtrundfahrt unternommen. Ist schon recht interressant, Downtown und das French Quarter sehen sind nach Kathrina 2005 wieder gut in Schuss, je weiter man allerdings aus dem Zentrum rauskommt, desto schlimmer sieht es aus. Man findet hier noch jede Menge zerstörte und verlassene Häuser. Immerhin hat die Bevölkerungszahl nach Kathrina um gut 200.000 Einwoher abgenommen.

Nach dem wir dann im French Quarter noch gemütlich zu Mittag gegessen haben, haben wir erst mal unser Hotel (ebenfalls direkt im French Quarter gelegen) bezogen. Abends gings dann auf die Piste. Erst mal zum Awesome 4. Juli Feuerwerk. Ehrlich gesagt war ich hiervon aber sehr enttäuscht, ich glaub da ist das Feuerwerk bei den Horber Ritterspielen sogar größer. Allgemein war ich äußerst überrascht, dass sich die Patriotische Stimmung in New Orleans sehr in Grenzen gehalten hat, es waren tatsächlich kaum irgendwelche Flaggen zu sehen. Danach haben wir uns erst mal mit Beads (Halsketten) bewaffnet und sind in die berühmte Bourbon Street weitergezogen. Hier steppt nun wirklich der Bär, eine Bar an der anderen und überall laute Musik. Ausserdem ist es in New Orleans im Gegensatz zu überall anders in den USA (Ausnahme Vegas) erlaubt Alkohol auf der Strasse zu trinken. An nälhere Einzelheiten kann ich mich dann leider nicht mehr erinnern.

Am Samstag haben wir dann noch eine traditionelle Schaufelraddampferfahrt auf dem "mächtigen" Mississippi gemacht, wie die Amerikaner so gerne sagen. Danach gab's dann noch lecker Essen in ner Jazz-Kneipe. Zusammenfassend lässt sich sagen, das Flair und die Stimmung sind einfach nur noch cool und absolut relaxt. Wenn ich mal im Lotto gewinne werd ich glaub Jazz Musiker in New Orleans.

Nachmittags sind wir dann weiter nach Mobile (Alabama), wo wir dann auch nochmal übernachtet haben. Hier war aber leider nicht wirklich so viel los. Sonntag gings dann über Montgomery (State capitol of Alabama) zurück nach Hause, wo wir dann am späten Abend wieder angekommen sind. Montgomery am Sonnatg nachmittag hat in etwa die Anmutung wie eine Stadt in einem Atomwaffentestgelände. Ich hab noch nie im Leben so ne tote Stadt gesehen. Das war schon fast Filreif, ne Stadt mit immerhin 200.000 Einwohnern völlig Menschenleer.
Fotos zu dem Trip liefer ich dann in den nächsten Tagen noch nach, muss die erst noch mit den Kollegen austauschen.

2 Kommentare:

Lilian hat gesagt…

Bilder, Bilder... Wo sind denn die geheimen Fotos?!

Dude hat gesagt…

Keine Hektik!